Geschichten - Törnberichte

Segelsprüche

Een lütten Drink in the morningtime,
is better than de ganzen Tag gar kein.
 
Lieber besoffen, als abgesoffen.
 
Lieber ein Häschen in der Koje, als eine Möwe an Deck.
 
Nobody is perfect, except your captain.

 

Auf jedem Schiff das schwimmt und schwabbelt,ist einer drauf,der dämlich sabbelt.                                
    
Die Hoffnung ist der Wind in den Segeln unseres Schiffes.                              
Manfred Poisel
      
Hier war ni beidreht, ward nie refft, bet we dat Ziel tofaten hebbt.
      
Gegen den Wind zu kreuzen bringt einen manchmal schneller zum Ziel als mit dem Wind zu segeln.        
Hermann Lahm
      
Manchmal kommt mir in den Sinn,
Nach Amerika zu segeln.
Nach dem großen Freiheitstall,
Der bewohnt von Gleichheitsflegeln.
Heinrich Heine
      
Unter der Flagge der Liebe segeln auch Piraten.     Manfred Hinrich
          
Die Menschen mit den großen Ohren sind fürs Segeln wie geboren.        Werner Mitsch

      
Wir segeln in verschiedenen Richtungen über den Ozean des Lebens; die Vernunft ist die Karte, die Leidenschaft der Wind.
Deutsches Sprichwort

Es gibt keinen günstigen Wind für den, der nicht weiß, in welche Richtung er segeln will.
Wilhelm von Oanien-Nassau
          
Das ist der Wind für meine Segel.
Deutsches Sprichwort

Regierungen sind die Segel, das Volk der Wind.
Georg Friedrich Wilhelm Hegel
      
Nur wer weiss, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig.                      Jörg Meier
      
Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung. Aus China.
          
Regierungen sind Segel,
das Volk ist Wind,
der Staat ist Schiff,
die Zeit ist See.
Ludwig Börn

Der Pessimist klagt über den Wind,
der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht
und der Realist hisst die Segel.
Sir William Adolphus Ward
      
In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.     Mark Twain
    
Oma fragt das kleine Fritzchen, was er sich denn zum Geburtstag wuenscht. Die Antwort: "Einen Tampon!" Oma ist ganz entsetzt und fragt: "Ja warum das denn ?" - "Das hab ich in der Werbung gesehen, damit kann man reiten, schwimmen und segeln!"

Wer Viert Verliert!

Wer nicht Viert Kentert, aber wer nicht Kentert Segelt nicht am Limit.

Sail Fast, Life Slow.

Hi du Lappen mach mal keinen auf Topcatfahrer wenns Ballert!
Übersetzt:
Hi Freund, hab doch keine Angst wenn der Wind so Stark ist!

Hobie Unser,
Der du heizt auf dem Wasser,
Geheiligt werde dein Genacker,
Deine Schnelligkeit komme, Deine Selbstwendefock wehe,
Wie am Gardasee so auch hier,
Unsere täglichen 5 Windstärken gib uns heute,
Und vergib uns unsere Speedstecker,
Wie auch wir vergeben unserer Higtech Ruderanlage,
Und füre uns nicht in´ne Untiefe,
Sondern erlöse uns von der Flaute,
Denn dein ist der Wind, und das Wasser,
Und die Schnelligkeit, In Ewigkeit
Hang Loose

Wer später kentert, fährt länger schnell! powert by Flo aus Kärnten

Besser schön feucht, als gar nicht nass! powert by Zaubermaus aus Kärnten

Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr.
Ein Tip für Psychologen, Therapeuten und sonstige geisteskranke Skipper:
Daß du nicht paranoid bist, bedeutet nicht, daß sie nicht hinter dir her sind.

Auch stille Wasser sind naß!

Wir Fahrensleute
Lieben die See.
Die Seemannsbräute
Gelten für heute,
Sind nur für to-day.
 
Die Mädchen, die weinen,
Sind schwach auf den Beinen.
Was schert uns ihr Weh !
Das Weh, ach das legt sich.
Unsre Heimat bewegt sich
Und trägt uns in See,
Far-away.
Es ist fies wenn dich jemand für deine guten Schwimmkünste lobt, nachdem du gekenntert bist. By Berti aus Müb

"Kommt mal ein Schiff von Steuerbord - werf ich nicht gleich das Ruder fort"  

"Fährt man das Schiff auf´s Riff hinauf ist es ganz klar - ist es nicht mehr steuerbar"  

"Mastbruch am Morgen bringt Kummer und Sorgen"  

Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Skipper was verkehrt!  

"Ein Segelboot ist nichts anderes, als ein Loch im Wasser, in das man sein Geld wirft!"
(Endlich mal sachgerechte Entsorgung  )

Navigation ist, wenn man trotzdem ankommt.....  

Segel nicht da wo die Möwen spazieren gehen  

Eine Yacht ist eine Yacht, zwei Yachten sind eine Regatta

"Österreich ist so entstanden: Der liebe Gott saß auf der Zugspitze und schnitzte die Menschen. Und alles, was ihm nicht gefiel, warf er hinter sich."

Ein Österreicher spricht auf einem Schiff mit dem ersten Offizier: "Unglaublich, was alles in die Wandschränke passt." ...und deutet auf die Bullaugen...

Scheint die Sonne auf den Kiel, war es mit dem Wind zuviel

Reiß das Segel Dir vom mast, segelst Du in großer Hast

Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen
wie Sturmwind geflogen
Voll Jubel ertönt´s vom Mast bis zu Kiele
wir nahen dem Ziele
Der Fährmann am Steuer spricht traurig und leise
wir segeln im Kreise
(Marie v. Ebner-Eschenbach)

Der Enterich Jakob, das uralte Haus,
wollte noch einmal ins Leben hinaus.
Ihn packte die Freude, ein ent-liches Rührn,
er wollte noch einmal eine Ente verführn.
Nun ja, warum nicht, so lachte der Schelm,
ich wag es, mich schützt ja des Alters Helm.

Schon dieser Gedanke riß ihn dahin,
geschweige denn der an den Lustgewinn.,
Euphorisch sprang er den Enten-Spagat,
der „Donald Duck im Kleinbild-Format“!

Er pirschte im Watschelgang listig sich ran,
als hätte er Enten noch nie was getan:
ach sieh mal, dort drüben, die zierliche Maid:

„Mein Fräulein, wie wäre es, wenn wir zu zweit
ein bisschen mitnander bachaufwärts schwämmen,
vielleicht in ein ruhiges Schilf dort kämen....?

Das wirklich entzückende Entlein jedoch
blickt zischend ihn an, den Kopf wirft es hoch
und schnattert und schnappt sich in grimmige Wut:

„Sie nichtsnutzer Fresser, Sie Satans-Brut,
sie gieriges Breitmaul, Sie schamloser Kerl,
Sie sittlich verkommenes Enten-Gschwerl!
Ich bin nicht „gewerblich“ in hier dieser Brüh,
ich suche kein simples Vergnügen wie Sie!
Was glauben Sie denn, für wen halten Sie mich?!

Dem Jakob wird’s doch etwas sonderlich,
zumal jetzt auch andere neugierig kommen
(sie tuscheln und ratschen und tun so vollkommen),
als eilenden Beinschlags die Maid sich entfernt,
so wie sie’s von Großmutt- und Muttern gelernt.
Noch fliehend ruft keck sie, mit Augenmaß:
„Hei Alter, ich glaub, bei Dir schimmelt schon was!“

Da höhnt er: „Mein Fräulein“, und zwingt sich zum Lachen:
„um mich brauchen Sie keine Sorgen sich machen!“

Dann dreht er bachabwärts, denkt etwas frustriert:
„Ich habe doch eben noch Hunger verspürt??!“---
und pritschelt verlegen die Flügel sich naß,
der „Donald Duck vom Sauerkraut-Faß“!

bei nacht
und
ganz viel wind,
bindet der vater
an den mast
sein kind

Bindest Du ein Kind an'n Mast
das reffen Du vergessen hast.

wo rohe Kräfte sinnlos walten,
sich Bodenbretter oftmals spalten...

Die Sonne scheint auf einen Kiel
der von ´ner Bavaria fiel.



Anlegemanöver

Friedlich dümpeln an den Stegen
Boote schon im Abendlicht.
Als ein später Gast verwegen
Diesen Frieden unterbricht.
Zielend auf die erste Gasse,
unter Vollzeug und Motor,
rammt er fast eine Barkasse und verpasst den Korridor.

Jetzt versucht er´s bei dem zweiten,
auf den Booten wird man wach,
dieses Skippers Fertigkeiten
künden deutlich Ungemach.
An den Stegen herrscht die Enge,
ängstlich fragt man aalgemein:
Lieber Gott, bei dem Gedränge,
wo will denn der Kerl noch rein?

Dieser schreitet jetzt zur Wende,
löst das Fall zu diesem Zweck,
und genau am Gassenende
knallt das Groß mit Krach aufs Deck.
Für die Crew ist dies das Zeichen, denn sie lebt von Zuversicht,
jetzt die Genua zu streichen,
doch die Vorschot rührt sich nicht.

Just bei dieser Segelstellung sorgt nun eine leichte Bö
Ungefragt für Segelschwellung,
bis der Skipper schreit :“Mon Dieu!“
Darauf, wie magnetgezogen,
schwenkt der Bug der Segelyacht,
die nach einem schönen Bogen
voll in einen Schoner kracht.

Schreie auf den Nachbarbooten,
Chaos herrscht, der Skipper brüllt,
doch jetzt kommen frei die Schoten,
bis die Fock erfreulich schwillt.
„Hart zurück!“ heißt die Devise,
bums, das war ein Feindkontakt,
bis dann eine frische Brise
Boot und Crew von achtern packt.

So, nach kurzer Grundberührung,
macht die Yacht noch einen Satz,
liegt trotz falscher Segelführung
kurz darauf exakt am Platz.
Staunen fasst das Volk am Ufer,
Jubelrufe werden laut, einig sind sich alle Rufer:
Das schafft nur ein Astronaut.

Eingeweihte aber wissen,
denn sie sah´n ihn hundert Mal,
keiner segelt so beschissen
wie ein echter Admiral.



Es waren sieben Segler vom Pflug,
die kriegten vom Bier nicht genug.
Man trank ohne Motzen
auch Schnaps bis zum Kotzen.
Mineralwasser trinken wär klug.

Sieben Segler kamen aus Münster
im Hafen an. Es war finster.
Der Smutje schält Zwiebeln,
wer will´s ihm verübeln
und denkt an die Winde. Da grinst er.

Beim kochenden Anwalt aus Soest
sucht der Skipper gerne mal Trost,
wenn Manöver verbockt
und Lacher gelockt.
Der Smutje sprach meistens dann:“ Prost.“

Der Heiko aus Hamburg war kräftig,
seine Sprüche gelegentlich deftig.
Er genoss wie es schien
des Stratos Cuisine.
Die Blähungen waren sehr heftig.

Ein Freizeitsegler aus belgischem Land
Verlor unter Deck seinen sicheren Stand.
Der Seegang war hoch,
erst hielt er sich noch.
Dann klatscht es ihn voll an die Wand.

Der Bordarzt Thomas aus Halle
sah verkatert aus wie ´ne Qualle.
Der Blick war verquer,
das Aufstehn sehr schwer.
Er sprach:“ Vom Bier wird man malle.“

Aus Münster kam André, der Ute Gemahl,
dem wurde es schlecht von Zoten beim Mahl.
Dass er sich erbricht
stimmt aber nicht.
Er will wieder mit nächstes Mal.

Den Bordtaucher Joseph aus Osnabrück
lenkte aufs Wasser der Mächte Geschick.
Er schnarcht so gemeine,
nun schläft er alleine.
Für die Anderen ist das wahres Glück.

Segelschiffe

Sie haben das mächtige Meer unterm Bauch
und über sich Wolken und Sterne.
Sie lassen sich tragen vom himmlischen Hauch
und mit Herrenblick in die Ferne.

Sie schaukeln kokett in des Schicksals Hand,
wie trunkene Schmetterlinge.
Aber sie tragen von Land zu Land
fürsorglich wertvolle Dinge.

Wie das im Winde liegt und sich wiegt,
tauwebüberspannt durch die Wogen,
da ist eine Kunst, die friedlich siegt
und ihr Fleiß ist nicht verlogen

Es rauscht wie Freiheit. Es riecht wie Welt. -
Naturgewordene Planken
sind Segelschiffe. - Ihr Anblick erhellt
und weitet unsere Gedanken.
Joachim Ringelnatz

Ballade von den Seeräubern (Seeräuber-Ballade)
Text: Bertolt Brecht


Von Branntwein toll und Finsternissen
Von unerhörten Güssen naß
Vom Frost eisweißer Nacht zerrissen
Im Mastkorb von Gesichten blaß
Von Sonne nackt gebrannt und krank
(die hatten sie im Winter lieb)
Aus Hunger, Fieber und Gestank
Sang alles, was noch übrig blieb:

O Himmel, strahlender Azur!
Enormer Wind, die Segel bläh!
Laßt Wind und Himmel fahren! Nur
Laßt uns um Sankt Marie die See!

Kein Weizenfeld mit milden Winden
Selbst keine Schenke mit Musik
Kein Tanz mit Weibern und Absinthen
Kein Kartenspiel hielt sie zurück.
Sie hatten vor dem Knall das Zanken
Vor Mitternacht die Weiber satt:
Sie lieben nur verfaulte Planken
Ihr Schiff, das keine Heimat hat.

O Himmel, strahlender Azur! ...

Mit seinen Ratten, seinen Löchern
Mit seiner Pest, mit Haut und Haar
Sie fluchten wüst darauf beim Bechern
Und liebten es, so wie es war.
Sie knoten sich mit ihren Haaren
Im Sturm in seinem Mastwerk fest:
Sie würden nur zum Himmel fahren
Wenn man dort Schiffe fahren läßt.

O Himmel, strahlender Azur! ...

Sie morden kalt und ohne Hassen
Was ihnen in die Zähne springt
Sie würgen Gurgeln so gelassen
Wie man ein Tau ins Mastwerk schlingt.
Sie trinken Sprit bei Leichenwachen
Nachts torkeln trunken sie in See
Und die, die übrig bleiben, lachen
Und winken mit der kleinen Zeh:

O Himmel, strahlender Azur! ...

Sie leben schön wie noble Tiere
Im weichen Wind, im trunknen Blau!
Und oft besteigen sieben Stiere
Eine geraubte fremde Frau.
Die hellen Sternennächte schaukeln
Sie mit Musik in süße Ruh
Und mit geblähten Segeln gaukeln
Sie unbekannten Meeren zu.

O Himmel, strahlender Azur! ...

Doch eines Abends im Aprile
Der keine Sterne für sie hat
Hat sie das Meer in aller Stille
Auf einmal plötzlich selber satt.
Hüllt still in Rauch die Sternensicht
Und die geliebten Winde schieben
Die Wolken in das milde Licht.

O Himmel, strahlender Azur! ...

Sie fühlen noch, wie voll Erbarmen
Das Meer mit ihnen heute wacht
Dann nimmt der Wind sie in die Arme
Und tötet sie vor Mitternacht.
Und ganz zuletzt in höchsten Masten
War es, weil Sturm so gar laut schrie
Als ob sie, die zur Hölle rasten
Noch einmal sangen, laut wie nie:

O Himmel, strahlender Azur!
Enormer Wind, die Segel bläh!
Laßt Wind und Himmel fahren! Nur
Laßt uns um Sankt Marie die See!



Der Kräutertee

Auf dem Meer erbeuterte
ein Pirat nur Kräutertee.
Der Mannschaft er erläuterte
den Zweck von diesem Kräutertee
auf daß er diese läuterte.

Und so gab es Kräutertee
und immer wieder Kräutertee
bis daß die Mannschaft meuterte,
denn täglich gab es Kräutertee !

Ganz zum Schluß verstreuterte
der Koch ins Meer den Kräutertee.
Das Meergetier sich häuterte,
die Meresschifffahrt scheuterte !
Die Mannschaft nicht mehr meuterte,
der Kapitän sich freuterte
und nie mehr gab es Kräutertee.

Navigation ist, wenn man trotzdem ankommt.

Wenn Segler abends einen heben,
benehmen Sie sich oft daneben.

Geht die Sonne auf im Westen,
musst Du Deinen Kompass testen.

Der Sommer auf der Ostsee kennzeichnet sich dadurch,
dass man den Grog im Freien trinken kann.

Ab und zu ein kurzer Tritt,
so hält die Crew den Skipper fit.

Fliegt die Kuh hoch übers Dach,
ist der Wind nicht gerade schwach.

Steht der Segler voll im Schweiß,
ist's August und sakrisch heiß.

Der Segler braucht viel Wasser,
dann ist das Segeln noch viel krasser.

Stirbt der Segler im Oktober,
braucht er im Winter kein Pullover.

Fließt Champagner in der Plicht,
ist das Neue Jahr in Sicht!

Wenn ich die See seh´,
brauch ich kein Meer mehr!

Warst Du auf dem Mittelmeer,
hast Du keine Mittel mehr!

Stirbt der Segler erst am Montag,
hat er doch noch was vom Sonntag!

Streift der Masttopp über Grund,
riecht es nach Verklickerschwund.

Tut der Skipper leeseits kotzen,
fängt die Crew leicht an zu motzen.

Wenn Schiffe aus dem Ruder laufen,
liegt`s daran, dass die Leute saufen.

Kommt der Skipper in Dessous,
kriegt die Crew kein Auge zu.

Laminier den Rumpf nicht zu knapp,
dann fliegt auch der Kiel nicht ab.

Ist der Steg gespalten,
hat der Skipper sich verschalten.

Segelst du zu dicht am Staberhuk,
gibt es manchmal einen Ruck.

Fliegt die Kotze bis zum Ohr,
sind es mindestens 6 Beaufort.

Rinnt die Kotze in die Schuh,
gibt der Wind allmählich Ruh.

Fliegt die Kotze bis zur Kombüse,
brauchts zum Essen kein Gemüse.

Wenn der Skipper Eier reiert,
heisst das, dass man Ostern feiert.

Schnarcht der Skipper in der Koje,
rammt die Crew fröhlich ne Boje.

Tuts am Kiel ganz schrecklich rumpeln,
Skippers Stirn fängt an zu runzeln.

Fällt der Kiel dann in den Bach,
liegt der Skipper auch bald flach.

Macht das Ruder dann die Mücke,
schreit der Skipper, "was ne Tücke".

Werden dann die Füße nass,
wird der Skipper auch ganz blass.

Kommt ein Aal den Niedergang herauf,
war das Seeventil wohl auf.

Scholle auf des Mädchens Busen,
hält den Skipper ab vom Schmusen.

Ein Skipper der nicht säuft,
dessen Schiff auch nicht läuft.

Hei, wie des Skippers Herze lacht,
wenn der Smutje Labskaus macht.
Doch guckt er gänzlich unterkühlt,
wenn Smutje das Geschirr im Pumpklo spült.

Der Wind mit Stärke 10 ins Segel kracht,
der Skipper sich in die Hosen macht!

Die Pumpenmimik wird nicht stimmen,
wenn die Bodenbretter schwimmen.

Die Kurslinie sieht aus wie "...in kurzen Schlägen",
hat´s am Parkinson gelegen?

Bist im "Trog" du festgekommen,
hätt´st ´nen Jolli doch genommen...

Mit der Zeit wird dick der Bauch,
und das Schiff dann auch.

Der eine segelt Jolle,
der andere ne Yacht,
der eine hat viel Spaß dabei,
der andre hat´s zu was gebracht.

Warmes Bier der Smutje reicht,
kielholt ihn die Crew sogleich.

Spuckste nach LUV, kriegste`s druf,
Spuckste nach LEE, geht`s in den See.

Schafft der Skipper nicht, die Ankerkette zu klarieren,
wird er sicher Geld für Bolzenzange investieren.

Wenn der Arsch im Wasser hängt,
der Steuermann an der Pinne pennt.

Hat man keine Pütz vor Ort,
kackt man einfach Außenbord!

Auf jedem Schiff was schwimmt und schwabbelt,
gibt's irgendein der dämlich sabbelt.

Kommt Rot-Weiß-Grün voraus in Sicht:
Ruder mittschiffs, Augen dicht!

Wenn die Tümmler jumpen,
halt dich klar zum Pumpen!


     Wenn Segler abends einen heben, benehmen Sie sich oft daneben.
Die Sonne lacht, die Vögel singen, lasst uns in die Boote springen.
Vielen Dank an S. Hiller
Hat der Schote den Bremser (Steuermann)  geschlagen, darf der sich nicht mehr aufs Boot wagen.
Halse:
Segelmanöver, bei dem es vor allem darum geht, das Deck von unliebsamen  Landratten, Laien und anderen Verkehrshindernissen zu räumen.
Die Welt die soll für Segler sein, doch  dafür ist sie viel zu klein.
Der Segler braucht viel Wasser, dann ist das segeln krasser.
Zwei Segler trinken Bier im Keller, einer  musste raus, doch das Bier war schneller
So ein Scheißwetter, es regnet ja gar  nicht !
Alle reden über das Wetter aber keiner macht was dagegen.
Ist der Kai nicht trocken,kriegt der Segler nasse Socken.
Wird es im November kalt, kommt der Winter bald.
Scheint die Sonne auf das  Schwert, macht der Skipper was  verkehrt!
Stirbt der Segler im Oktober, brauch er im Winter kein'n  Pullover.
 

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